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Samstag, 1. Dezember 2012

Ein wandelnder Burrito

Advent, Advent...

Okay, zugeben, heute brennt noch kein Lichtlein. Allerdings ist heute der erste Dezember und somit durfte ich heute morgen das erste Türchen am Adventskalender öffnen. Nun ja, nicht ganz, da es dieses Jahr ein Teekalender ist, ist die Sache mit der Tür eher rhetorisch gemeint. Ich gehöre nämlich zu der seltenen Spezies, die mit Schokolade nicht ganz so viel anfangen kann. Sehr zur Freude meiner Mutter, die sich daher jedes Jahr wieder den Kopf über den Inhalt des Kalenders zerbrechen muss. Ja muss, denn ihrer Meinung nach bin ich alt genug und brauche keinen selbstgebastelten Kalender mehr. Selbstredend ist man aber natürlich nie zu alt für einen Kalender, schon gar nicht für einen selbst zusammengestellten. So wanderte nun also Jahr für Jahr ein Päckchen nicht nur nach Salzgitter, Hamburg oder Kanada, sondern dieses Jahr eben auch nach England. Ein großes Danke an dieser Stelle noch einmal, die Weihnachtszeit wäre ohne den Kalender einfach keine Weihnachtszeit! Und tut mir leid, so schnell werde ich darauf nun bestimmt nicht verzichten :)

Der Heizungs"krieg"

Vor kurzem flatterte unsere erste Strom- und Gasrechnung in den Briefkasten und, was soll man sagen, sie fiel natürlich viel höher aus als erwartet und insbesondere R. viel aus allen Wolken. Zusätzlich kam kurz vorher diese Woche auch noch der Landlord zu einem Kontrollbesuch vorbei und hat unsere Panik angekurbelt, dass zwei-drei Stunden heizen am Tag vollkommen ausreichend sei, da ja Gas so teuer wäre (wirklich?!). Leider haben sich die Kosten dann ja tatsächlich bestätigt. Allerdings bin ich seit seinem Besuch und der dahergehenden Abänderung unserer Heizungspolitik ein wandelnder Burrito, der bis zu acht Tassen Tee am Tag trinkt. Ungelogen. Stellt euch den Spaß vor, der mit dem andauernden aufs Klo gerenne einhergeht...
 
Als ich heute morgen in die Küche kam und dann sogar meinen Atem sehen konnte war allerdings der Spaß endgültig vorbei. Und ich habe die Heizung wieder angedreht-für den ganzen Tag. Meiner Logik nach macht es einfach mehr Sinn, die Heizung immer an zu haben, aber auf einem niedrigen Level, als drei Stunden am Tag volle Power. Und trotz des Spaßes den ich dabei habe, auszuprobieren, wie viele Kleidungsstücke man eigentlich auf einmal anziehen kann, haben Chris und ich uns nun zusammengeschlossen und wollen mit R. morgen mal Klartext reden.
Er ist nämlich absolut dagegen, die Heizung immer anzuhaben. Ich habe so eine leise Vermutung, dass sein Wärmeempfinden nicht ganz funktioniert, denn als ich ihn heute morgen in der Küche traf, war er in T-Shirt und war irriert als ich ihn fragte, ob er nicht friere...Nun gut, ich bin ein Mädchen und ich friere leicht, ich gebe es zu, aber ist sichtbarer Atem nicht doch ein Zeichen dafür, dass ich ausnahmsweise mal in dieser Sache nicht übertreibe?! Und so nebenbei bemerkt, hatte ich erwähnt dass es gestern wieder geschneit hat und das die Höchsttemperaturen momentan bei 2 Grad liegen?
 
Richtiges Texten und Kommunizieren
 
Mir ist aufgefallen, dass seit ich hier bin, sich die durchschnittliche Anzahl meiner SMS (ja, ich gehöre noch zu denen die SMS schreiben, denn haltet euch fest, ich besitze noch kein Smartphone) ziemlich erhöht hat. Genauso bin ich bei facebook viel aktiver. Man kommuniziert nun mal über alles und jeden und zwar immer. 
DIE Giraffe
Neulich saßen wir zum Beispiel in der Vorlesung als Anna mir ihr Smartphone hinschob und mir eine Nachricht von Rosie zeigte, die, wie soll es anders sein, natürlich direkt hinter uns saß. Der Inhalt - überlebenswichtig. Es ging um die Giraffe, die ich an den Rand meines Notizblocks gekritzelt hatte, als ich gerade versuchte ohne Kaffee (ich war zu spät dran) meine Gedanken zur jüngst vorgestellten Medientheorie zu ordnen. Rosie fand nun diese Giraffe so süß, dass sie auch gleich eine gemalt hatte (samt des Baumes) und nun fragte, ob das auch okay sei oder ob das nun als Plagiat gelte (großes Thema hier an der Universität).
 
Um sich nun angemessen beim Texten zu verhalten, gilt es einiges zu beachten. Smileys werden eher selten benutzt und nur, wenn es unabdingbar für das richtige Verständis der Nachricht ist. Eher eignet sich ein 'haha' oder 'ein hehe', dessen Benutzung in Bezug auf den Kontext jedoch lieber nicht zu verwechseln ist. Hinter jeder Nachricht sollte des Weiteren einige 'x' zum Abschied platziert werden, wobei die Anzahl und Benutzung jedoch stark vom Empfänger abhängt. Bei männlichen Adressaten ist 'x' eher mit Vorsicht zu gebrauchen.
Beim mündlichen Kommunizieren ist es nie verkehrt, mit einem "fair enough" zu reagieren und zu meinem absoluten Lieblingswort hat sich "though" entwickelt. Es passt einfach immer perfekt ans Ende eines Satzes. Stets beliebt ist auch ein " I can't be bothered to xyz.."
 
Planking ist ja sowas von gestern!
 
Wer bereits das Planking (das wie ein Brett hinlegen und sich fotografieren lassen Internetphänomen) als überaus originell und spannend empfunden hat, wird von dem neusten Trend, dem Milking, erst recht begeistert sein.
 
Manche Trends muss man einfach nicht verstehen. Das einzig wirklich interessante an dem Video ist, dass Ihr sehen könnt, wo ich immer einkaufe :P
 
 
 

Sonntag, 25. November 2012

Es weihnachtet schon sehr (im November!)

Das erste Interview/der erste Pitch in Englisch

Vor kurzem bekamen wir eine Rundmail, in der in einer Ausschreibung ein Team gesucht wurde, dass (gegen Bezahlung) ein Videowettbewerb für die Uni organisiert und promoted. Prompt habe ich mich mit zwei anderen Studenten zusammengetan und wir haben uns gemeinsam dafür beworben. Es folgte eine Einladung zu einem Interview, für das wir einen fünf Minuten Pitch vorbereiten sollten, indem wir unsere Ideen und unser geplantes Vorgehen präsentieren sollten. Wir hatten alles gut geplant und waren auch total vorbereitet, trotzdem war ich dann überrascht, als wir dann vor Ort waren und alles auf einmal so total förmlich wirkte. Aus irgendeinem Grund hatte ich mir vorher darüber gar keine Gedanken gemacht, wahrscheinlich da ich im Kopf hatte, dass es ja von der Uni aus ist...
Wir wurden zu einem relativ großen Konferenzraum geführt, in der die Marketingleiterin der Uni, der Leiter des Career Services und die Leiterin der Student Union auf uns warteten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch schon ins Eingemachte und wir waren gefragt.
Insgesamt lief es super und die Stimmung war auch gut. Am Ende haben wir dann aber doch eine Absage bekommen. Sehr positiv war jedoch, dass wir tatsächlich eine ausführliche Email bekommen haben, in der sie die Absage begündet haben. Sie meinten wir seien ein sehr starkes Team und sie bezweifeln es nicht, dass wir das Projekt ohne Probleme hätten umsetzen können. Allerdings fanden sie den Projektansatz einer anderen Gruppe besser...
 
Schon schade, da es wirklich eine super Gelegenheit gewesen wäre, die ersten Arbeitserfahrungen im Ausland zu sammeln. Andererseits bin ich auch ein wenig erleichtert, da es eine riesige Menge an Arbeit bedeutet hätte, da wir selbst verantwortlich gewesen wären. Das wäre nicht so, dass man morgens zur Arbeit geht und abends nach Hause gehen kann, sondern eben eher durchgängig bis alles erledigt ist...Und gerade da wir im Moment all unsere Assignments haben ist es wohl besser so.
Und immerhin habe ich die Hürde des ersten englischen Vorstellungsgespräches genommen und weiß, dass ich mich auch im Englischen verkaufen kann. Es muss halt nur die Idee stimmen ;)


Auszug von Mark

Vor zwei Wochen kam Mark zu uns und erzählte, dass er ausziehen muss. Er hatte eine Vereinbarung mit der Uni bezüglich seiner Studiengebühren gehabt, doch mitten im Semester fiel denen ein, dass es so nicht gehen kann. Es kam zu großen Streitigkeiten (keine Ahnung was genau im Detail). Das Ende vom Lied war, dass er exmatrikuliert wurde und da unser Haus ausschließlich an Studenten vermietet wird, musste er innerhalb einer Woche ausziehen...
 
Auch wenn ich nicht genau weiß, was dass für eine Vereinbarung war oder worum es genau ging, finde ich es schon ein wenig erschreckend, dass sie ihn innerhalb weniger Tage nicht nur aus der Uni geschmissen haben, sondern auch aus dem Haus.
Ich hatte zwar nicht so viel mit ihm zu tun, trotzdem ist es ganz schön komisch, nur noch zu dritt hier zu wohnen. Das Haus ist plötzlich so groß! Vor allem als ich neulich für eine Nacht ganz alleine war, habe ich mir abends dann doch lieber eine Komödie angeguckt und habe lieber Abstand zu etwas Spannenden genommen ;)

Weihnachtsstimmung im November

Es ist noch nicht einmal Dezember und trotzdem bin ich in einer so weihnachtlichen Stimmung!
Am Mittwoch hatte mal wieder der Postbote geklingelt und erneut ein Päckchen vorbeigebracht. Wir sind so etwas wie eine Postannahmestelle für unsere Nachbarn, die auch wirklich jeden Tag etwas zugeschickt bekommen. Allerdings war ich dieses mal ein wenig verwirrt, als mir der gute Mann direkt das Dings zum unterschreiben hinhielt, anstatt wie sonst erst einmal zu fragem, ob wir es auch annehmen könnten.
Noch komischer war, dass der Aufkleber vorne drauf so nach deutscher Post aussah...Trotzdem habe ich mir nichts weiter dabei gedacht und das Päckchen einfach zur Seite gestellt. Lange Rede kurzer Sinn, umso riesiger war dann die Überraschung, als ich dann doch einen kurzen Blick auf den Empfänger warf und auf einmal tatsächlich mein Name daraufstand!
Das Päckchen war von meinen Eltern und enthielt nicht nur ein Adventskalender, sondern auch ein wenig Weihnachtsdeko - großartig!
 
Freitag waren Anna und ich dann den ganzen Tag unterwegs beim Weihnachtsshoppen, haben den ersten Glühwein getrunken und sind über den Weihnachtsmarkt in Newcastle gegangen. Mittlerweile ist nun auch wirklich die hinterste Ecke eines Ladens weihnachtlich , so dass man sowieso gar nicht anders kann, also in eine weihnachtliche Stimmung zu kommen.
 
Als Krönung kam dann gestern noch I. vorbei und hat einen Weihnachtsbaum vorbei gebracht. Hier in England haben die meisten nur einen künstlichen und da I. Familie einen neuen hat, können wir den anderen haben. Der wurde dann natürlich auch direkt gleich nach dem Steckkastenprinzip aufgebaut. Und ich bin tatsächlich positiv überrascht, wenn man es nicht weiß kann man ihn tatsächlich für echt halten! Nur irgendwie riecht er nicht so richtig :P Bilder folgen auf jedenfall noch.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die englische Sprache...

Eigentlich habe ich mittlerweile gar keine Probleme darin, mich in Englisch zu unterhalten. Dank Kanada hatte ich ja bereits vorher schon viel Übung. Auch das Essay schreiben fällt mir nicht wirklich schwer, schließlich liest man die Lektüre dafür ja in Englisch. Nun gut, es passiert trotzdem hin und wieder, dass ich mit einem stinkenden Streukäse oder Schmand vom Einkauf nach Hause komme, anstatt normalen Gratinkäse bzw. saurer Sahne. Aber das sind eher Randproblemchen und mal ehrlich, dass passiert mir auch in Deutschland, wenn ich mal wieder nicht richtig hingeguckt habe.

Im Moment finde ich es eher störend, dass mir manchmal im Gespräch die Vokabeln fehlen. Mittlerweile kenne ich mein Umfeld so gut, dass die Gespräche schon mal "spezieller" bzw. "tiefgründiger" sind. Neulich bin ich fast verzweifelt, als mir einfach das englische Wort für Körperspannung nicht einfiel, als mich Vicki beim Schwimmen darum bat, ihren Schwimmstil zu verbessern. Ob Küchensieb oder -löffel, evangelisch, Zinsen oder Unterwasserströmung - solche Wörter schnappt man eher selten im Englischunterricht oder in den englischen Serien oder Büchern auf. Zwar ist es weniger ein Problem, die Dinge zu umschreiben, dennoch nervt es einfach tierisch, wenn einem der Gegenüber mit schräg gelegtem Kopf fragend anschaut, bis er dann nach gefühlten fünf Minuten sagt: "Oh, you mean..."- Jup, genau, das meine ich.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Dies & Das: Über den ersten Schnee bis hin zum Geordieakzent

Geschichten aus der WG:

Vorgestern kam M. spätnachmittags nach Hause und nahm direkt den Staubsauger und hat das ganze Haus durchgesaugt. Einfach so aus dem Nichts heraus. Sogar die Treppenstufen hat er gesaugt! Danach wurde extra nochmal alle Laminatflächen durchgefeudelt. Ich dachte ich gucke nicht richtig.... Also über die Reinlichkeit meiner Mitbewohner kann ich mich nicht beschweren.

Den Abend davor standen M. und ich in der Küche, als ein leicht angeheiterter R. nach Hause kam und zu uns stolperte. Irgendwie war das Thema auf einmal bei Fußball und R. hat sich tierisch darüber aufgeregt, dass M. nicht einmal mehr weiß, wie viele Spieler überhaupt auf dem Feld sind. Abseits kannte er natürlich auch nicht. So hatte es sich R. zur Aufgabe gemacht, M. die Abseitsregel zu erklären, was aber nicht so leicht war, da M. die Logik dahinter einfach nicht verstehen wollte. Kurzerhand holte daraufhin R. seine Bohnen und Linsen aus dem Vorratsschrank und bastelte damit ein Spielfeld mit Spielern. So kam es also, dass wir am späten Abend in der Küche standen und über die Vorzüge und Nachteile diverser Spielzüge der Bohnen und Linsen disskutierten. Nun ja, mein Anteil war einmal mehr nur der, lachend daneben zu stehen.

Der erste Schnee:

Bis jetzt konnte ich mich noch nicht dazu überwinden, von meiner Sommerjacke Abstand zu nehmen und meinen Wintermantel auszupacken. Ich meine, es ist erst Oktober. Letzten Freitag aber kamen wir aus der Bib und es war plötzlich sowas von kalt. Als ich dann abends zu Hause war und auf facebook ging, posteten auf einmal zig Leute Fotos von Schnee. Ich war echt total verwirrt, hab erst einmal rausgeguckt (es war schon dunkel und ich hatte die Vohänge schon geschlossen) und tatsächlich - da fielen Schneeflocken en masse vom Himmel. Im Oktober!!! Und das Schlimmste daran war, er blieb auch noch liegen. Bis zum nächsten Morgen waren die Straßen und vor allem die Autos mit einer weißen Schicht überzogen. Total verrückt. Mittlerweile sind wir aber immerhin wieder bei warmen 8 Grad - herrlich :P

Echtes chinesisches Essen:

Vor einiger Zeit sind wir mit meinem Media & Law-Kurs zum Gericht gegangen und haben uns Gerichtsverhandlungen angeguckt. Das war nicht wirklich spannend, denn dadurch das erstens die Akkustik so schlecht war und zweitens die im sauberen Geordieakzent gesprochen haben, habe ich einfach mal überhaupt nichts verstanden. Fragt mich nicht, worum es da ging. Ich weiß nur, dass dort sechs Angeklagte saßen...

Auf jedenfall wollten Crystle und ich danach noch irgendwo Lunch essen gehen und Crystle schlug ein chinesisches Restaurant vor, von welchem alle Chinesen hier in Newcastle sagen, es sei mit Abstand das beste. Da ich eigentlich chinesisches Essen mag, sind wir also dorthin. Da Mittagszeit war, mussten wir erst einmal eine Viertelstunde warten, bis überhaupt ein Tisch frei wurde. Als wir dann also an unserem Tisch saßen und die Karte bekamen, wurde mein erster Eindruck bestätigt, dass es sich in der Tat um ein richtiges chinesisches Restaurant handelt. Die Karte war komplett auf chinesisch und die englische Übersetzung war leider nicht immer ganz so verständlich. Also bestellte Crystle kurzerhand etwas für uns beide. Als das Essen kam habe ich dann sehr schnell festgestellt, das unser deutsches chinesisches Essen tatsächlich sehr deutsch ist. So richtig geschmeckt hat es mir nicht, aber da ich ja auch ein wenig wählerisch bin heißt das ja nicht unbedingt was.

Lustigerweise war Crystle aber super erstaunt darüber, dass ich mit Stäbchen essen kann (sogar den Reis!). Sie meinte niedlicher Weise darüberhinaus noch, dass ich in China wohl sehr gut zu recht kommen und die Leute mich auf Grund meiner Art mögen würden.  Also nichts wie auf nach China...

Ebenso interessant war mitzuerleben, wie man eigentlich richtig mit Stäbchen isst, vor allem Gerichte, bei denen die Konsistenz flüssiger ist. So war bei dem einen Gericht recht viel Soße, daher habe ich  natürlich zu dem zum Glück vorhandenen Löffel gegriffen. Crystle dahingegen ist mit dem Mund zur Schale (nicht umgekehrt) und hat den Inhalt schlürfend und schmatzend mit Hilfe der Stäbchen in sich hinein "geschaufelt". Ich befürchte, selbst wenn ich dann demnächst in China bin, werde ich mich wohl an diese Esstechnik nicht gewöhnen :P

Geordieakzent

Ich hatte es oben ja schon kurz erwähnt: inbesondere hier in Newcastle haben die Briten einen sehr starken Akzent. Meistens bemerke ich davon nicht ganz so viel, da er an der Uni nicht wirklich vorherrscht. Sobald man aber mit den richtigen Einheimischen zu tun hat, muss man teils doch schon mehrfach nachfragen, was sie gerade gesagt haben. Am lustigsten finde ich immernoch, dass sie das "u" wie eben im Deutschen als "u" aussprechen und nicht als "a". Das merkt man immer wieder insbesondere bei "much", "up" oder "Pub". Ein anderes Wort was mir auf anhieb einfällt ist "town" was kurzerhand zu "toon" wird.
Ganz am Anfang hatte die Uni auf der einen facebook-Seite ein Video dazu gepostet, dass ich euch nicht vorenthalten möchte: