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Sonntag, 27. Januar 2013

Durham

Unglaublich lange her, am 29. Dezember, sind Jennifer und ich relativ spontan noch nach Durham gefahren, eine kleine Stadt zehn Minuten mit dem Zug von Newcastle entfernt. Viel zu erzählen gibt es dazu nicht, die Bilder und die Bildunterschriften sprechen für sich selbst :)

Die Durham Cathedral gilt als eine der schönsten Kathedralen im Land

Blick auf die Durham Cathedral und dem Durham Castle hinter dem Fluss Wear

Auf dem Weg zur Cathedral über einen Schleichweg

gruselige Gräber wie im Film

Stand an genau der gleichen Stelle Hermine oder vielleicht Harry? In der Kathedrale und dem Kreuzgang wurden Aufnahmen für die ersten beiden Harry Potter-Teile gedreht. 


Durham ist sehr klein, hat aber sehr viel Charme durch viele kleine, süße Gassen
Das typisch englische Telefonzellenbild


Doughnuts auf dem Marktplatz

Edinburgh

Am 27. Dezember, genau vor einem Monat, sind wir morgens zusammen mit Anna ab nach Schottland. Edinburgh liegt mit dem Zug von Newcastle aus etwa nur 1:40h entfernt, ist also wirklich um die Ecke. Und wie es sich herausstellte, eine wirklich wunder-, wunderschöne Stadt:
 

Warten auf den Zug am Hauptbahnhof von Newcastle mit "weihnachtlichem Kaffee"
Princes Street Gardens. Ist das Gras übrigens im Hintergrund nicht unglaublich grün für Winter?!
links: Das Edinburgh Castle steht auf einem Krater eines erloschenen Vulkans. Es diente früher unter anderem als Staatsgefängnis und Festung, heute sind dort die schottischen Kronjuwelen ausgestellt.
Blick auf die Altstadt und weihnachtlicher Jahrmarkt
Auf dem Weg zum Edinburgh Castle
Alles über Whisky
Auf der Esplanade, dem Platz vor dem Edinburgh Castle
 Jedes Jahr findet dort auf dem Platz ein Musikfestival statt, das "Edinburgh Military Tattoo". Als Jennifer und ich im Nachhinein noch ein wenig darüber gelesen haben, sind wir auch über den folgenden Clip gestoßen. Das ist ein Ausschnitt von dem Festival letzten Jahres und zeigt die Top Secret Drum Corps, eine der weltweit führenden Trommelgruppen aus Basel. Insbesondere noch einmal ab 4:42 sehr sehenswert:
 
Anna und Jennifer verspeisen 'deep-fried marsbars', frittierte Marsriegel

Auf der Royal Mile vorbei an der St. Giles Cathedral

Auf dem Weg von der Sightseeingtour in der Altstadt in die Princes Street zum Shoppen
rechts: im Jenners. Es war das älteste unabhängige Kaufhaus der Welt, bis es 2005 dann jedoch von House of Fraser übernommen wurde. Seit 1838 steht es auf der Princes Street und hat um die Weihnachtszeit herum kaum dekoriert...
links: von der Princes Street aus Blick auf den alten Stadtteil Edinburghs, rechts: im Hintergrund ein Denkmal für Sir Walter Scott, schottischer Dichter und Schriftsteller
 Den Großteil des Tages hatten wir mit Sightseeing verbracht. Highlight war dabei eine Tour durch die Mary's King Close. 'Close' heißen auch die teils sehr, sehr kleinen, engen Gassen, die von der Royal Mile abzweigen. Die Mary's King Close ist dabei so besonders, da sie unter den Gebäuden der Altstadt liegt. Im 16. Jahrhundert gehörte sie zu den belebtesten Straßen Edinburghs und hatte teilweise bis zu zwölfstöckige Gebäuden. Als die Pest ausbrach lokalisierten die Stadtväter diese Gasse als Brandherd und machten kurzen Prozess: sie mauerten die Enden der Straße zu und - der Sage nach - somit alle Bewohner ein, die nach und nach elendig starben. Daher sollen heute auch noch die Geister der Pestopfer dort spuken, denen wir aber zum Glück nicht begegnet sind.
Da Ende des 17.Jahrhunderst die Raumnot so groß wurde, wurde die Gasse wieder eröffnet. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden jedoch einfach die obersten Stockwerke abgetragen und die unteren als Fundament für die königliche Handelsbörse genutzt. Erst vor einiger Zeit wurde "die Stadt unter der Stadt" für Besucher wieder zugänglich gemacht. Wen es interessiert, die Zeit hat einen sehr interessanten Artikel darüber geschrieben: "War da was?"
Natürlich waren wir danach auch noch ein wenig Shoppen, schön beim Italiener essen und abends noch in einem Pub. Ein durchaus gelungener Tag!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Auf den Spuren von Robin Hood

17.November 2012
 
Es ist mittlerweile wirklich schon wieder eine Ewigkeit her, aber nun folgen tatsächlich die Bilder von dem Nottingham-Ausflug.
 
Los ging es unglaublich früh (es war noch stockfinster draußen), da es mit Treffen, Einsteigen, losfahren etc. gute drei Stunden dauerte, bis wir endlich da waren.
Zum ersten mal bin ich übrigens tatsächlich auf so richtig viele Deutsche getroffen, so kam ich nicht umhin den Tag etwas deutscher als sonst zu verbringen. Eva und ich hatten uns relativ schnell zusammengeschlossen, da wir beide alleine und nicht schon vorher in Grüppchen gekommen waren. Sie ist super nett und der Tag war sehr lustig mit ihr.
 
Nun, Robin Hood ist nun mal ja nicht mehr als nur eine Sage und die Stadt Nottingham hat eigentlich auch nicht viel für den Robin Hood-Tourismus unternommen. Eigentlich gar nichts. Die einzige Statue (Foto folgt) ist noch nicht einmal von der Stadt selbst, sondern von jemanden gespendet worden. So ganz verstehe ich das nicht, denn unser Robin Hood-Führer sagte selbst, dass super viele Touristen kommen und erwarten, mehr über Robin Hood zu erfahren, es aber noch nicht einmal mehr ein Museum oder so gibt.
Wenn sie dann noch erfahren, dass der Sherwood Forest gut 50 Minuten von Nottingham entfernt ist und das Nottingham Castle, nun ja, eher weniger nach einem 'Castle' aussieht, ziehen sie doch eher ziemlich enttäuscht wieder ab.
 
links: die 'berühmte' Statue, rechts: das Nottingham Castle
Eigentlich sehr schade, da ich Nottingham an sich eigentlich eine ganz schöne Stadt finde.
 
Mein Gesichtsausdruck sagt alles
Da wir ja mit der Uni gefahren sind, war von vornherein eine Robin Hood-Führung eingeplant worden. So empfang uns also tatsächlich ein "Robin Hood" und führte uns über zwei Stunden durch die Stadt und erzählte uns die Legende von ihm. Auch wenn es wirklich interessant war, war es aber leider auch ein wenig kalt und ich war zum Schluss froh, als die Führung vorbei war und Eva und ich das nächst gelegene Cafe erobern konnten.
Danach blieb noch ein wenig Zeit, uns Nottingham ein wenig alleine anzugucken, bevor wir dann wieder die Heimreise antraten.
Auch wenn ich zu den Touristen gehörte, die doch ein wenig mehr zu Robin Hood erwartet hätten, fand ich den Ausflug jedoch sehr lohnenswert.
unser "Robin Hood"
 
links: ehemaliges Gerichtsgebäude und heute Galleries of Justice Museum, rechts: St.Mary's Church
 
Ist die Weihnachtsdeko an der Laterne nicht herzallerliebst? :P
Der ewige Streit, wer denn nu der älteste Pub von Nottingham bzw. von England ist
Am Old Market Square
Highlight für mich war, als wir in die Unterkellerung eines Pubs durften. Normalerweise gibt es eine öffentliche Stelle, die für die Touristen hergerichtet wurde. Unser Robin Hood kannte aber natürlich jeden und alles und wir bekamen einen nicht typisch touristischen Einblick. Das war schon ein wenig gruselig, da die "Treppe" so richtig steil war, es ziemlich tief runterging und es eben totales Gewölbe war.
Ich glaube der Geist der dort hausen soll heißt Mary, wir haben ihn leider aber nicht getroffen...

Mittwoch, 3. Oktober 2012

An der Nordseeküste…

Am ersten Wochenende hier hatten V. (die andere Deutsche) und ich uns spontan entschlossen, an die Küste zu fahren. Laut Wetterbericht sollte der Sonntag vorerst der wohl letzte schöne, sonnige Tag sein – das musste ausgenutzt werden. Mit der Metro ist der Strand auch nur etwa 30 Minuten entfernt, allerdings sind wir ein paar Stationen vor Tynemouth ausgestiegen, um dann zu Fuß weiter an der Küste entlang zu laufen. Lunch gab es natürlich bei dem bekannten Fish&Chips-Restaurant (naja, für mich eher Chicken Nuggets&Chips) bevor es dann wieder Richtung Newcastle City ging.